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VG Jockgrim

Frauen und Finanzen

Veranstaltung mit VR Bank Südpfalz eG


Frau von Heute - denkt schon an morgen!

Bewahren und erhalten Sie sich ihre Unabhängigkeit im Alter


Frauen benötigen keine anderen Informationen als Männer, Frauen möchten anders beraten werden!

Frauen beraten Frauen.

Am Mittwoch, den 07. September 2011, fand hierzu im Ratssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Jockgrim, eine Veranstaltung statt.  

Die finanzielle Unabhängigkeit und Lebensplanung ist heute mehr denn je von Bedeutung. Es gibt viele Gründe, sich mit Geld näher zu befassen. Ein langer Ruhestand bietet ungeahnte Möglichkeiten, wenn die Finanzen stimmen.

Alle haben hier ihre ganz eigenen Ansprüche:

Frauen mit oder ohne Partner; Frauen mit oder ohne Kind; Frauen mit pflegebedürftigen Angehörigen; Frauen nach Scheidung; Frauen alleinerziehend  und Frauen in Altersrente.

An Praxisbeispielen betrachteten wir die Auswirkungen der unterschiedlichen Lebensläufe auf die jeweiligen Ansprüche im Alter.

Ihre Referentinnen waren Frau Verena Schmitt, Dipl. Betriebswirtin und Petra Kramer von der VR Bank Südpfalz eG
Im Anschluss gab es die Möglichkeit, Fragen zu diesem Thema an die Referentinnen zu stellen und bei einem kleinen Imbiss diesen Themenabend mit regem Gedankenaustausch zu beenden.

Machen Sie sich als Frau fit - für ihre Unabhängigkeit im Alter!

Die finanzielle Unabhängigkeit und Lebensplanung ist heute mehr denn je von Bedeutung. Viele Frauen erkennen mittlerweile, wie wichtig es ist, auch in Partnerschaften ihre eigenen Interessen zu vertreten.
Eine Partnerschaft sichert heute nicht mehr wie früher einmal unbedingt die Vorsorge fürs Alter und auch die wirtschaftlichen Nachteile durch Kindererziehung und berufliche Auszeiten (wie zum Beispiel durch Kindererziehung und die Pflegezeiten) sind bei der Altersvorsorge heute anders zu beachten.

In Statistiken wird immer wieder vor der sogenannten Frauenarmut gewarnt. Selbst das Statistische Landesamt stellte 2011 eine erhöhte
Armutsgefahr für Frauen in allen Altersgruppen fest. Der Weg dorthin ergibt sich aus verschiedensten Ursachen.
Trotz hoher verbesserter Qualifikation und Erwerbsbeteiligung von Frauen unterscheiden sich Männer und Frauen nach wie vor in ihren Erwerbs- und Versicherungsbiografien. Dies sind hauptsächlich familienbedingte Erwerbsunterbrechungen. Hinzu kommt die Teilzeit- oder geringfügige Beschäftigung bei Frauen, welche sich nach wie vor deutlich in den Unterschieden beim Verdienst wiederspiegelt. 

Zum Vermeiden solcher Situationen ist es für Frauen ganz besonders wichtig ihre persönliche Lebenssituation richtig einzuschätzen und die eigenen Werte und Einstellungen in Bezug auf Geld, zu überprüfen. 

Frau von heute, denkt schon an morgen!

Das Einkommen von Frauen ändert sich mit ihren verschiedenen, ganz eigenen bzw. individuellen Lebensphasen. So haben Berufseinsteigerinnen oder Studentinnen zu Beginn ihres eigenen Einkommens ganz andere Ansprüche wie Frauen, die nach der Geburt ihrer Kinder wieder arbeiten oder Frauen, die bereits in Rente sind.

Die unterschiedlichen einzelnen Lebenssituationen von Frauen
können sein:
• Frauen mit oder ohne Partner
• Frauen mit oder ohne Kind
• Frauen mit pflegebedürftigen Angehörigen
• Frauen nach Scheidung
• Frauen alleinerziehend
• Frauen in Altersrente.

Alle haben hier ihre ganz eigenen Ansprüche.

Zu dieser Themenreihe gibt es am 07. September 2011 eine Veranstaltung im Ratssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Jockgrim, den Sie sich schon jetzt vormerken können. Gleich drei Referentinnen werden Sie hierzu informieren.

Hauptthemen für das nächste Halbjahr passen zu den Fragen:

• „Wie kann ich, als Frau, finanzielle Abhängigkeit im Alter vermieden?“.
• „Wie kann ich, als Frau, meine Finanzen leicht selbst bestimmen und dabei unabhängig sein und bleiben?“

Machen Sie sich als Frau fit, für ihre Unabhängigkeit im Alter!

Viele Arbeitnehmer verdienen so wenig, dass Sie später keine Rente über die Grundsicherung hinaus von derzeit 684 Euro im Monat erreichen werden. Der Hauptanteil der Arbeitnehmer betrifft hier die weiblichen Arbeitnehmerinnen.

Um mehr Rente zu bekommen, muss ein Arbeitnehmer, der 45 Jahre lang arbeitet, mindestens 10,-- Euro pro Stunde verdienen. Zugrunde gelegt ist dabei laut Bundesarbeitsministerium eine Wochenarbeitszeit von 38,5 Stunden.

So erhielten im Jahr 2009 etwa 2,4 Prozent der mindestens 65 Jahre alten Menschen Grundsicherung. Diese Zahl wird zukünftig stark zunehmen, da nach Angaben der Hans-Böckler Stiftung rund 18 Prozent der Arbeitnehmer für weniger als 8,50 Euro pro Stunde arbeiten.

Die Mehrzahl der berufstätigen Frauen sind im geringen Verdienstniveau angesiedelt und im Durchschnitt verdienen Frauen heute in Westdeutschland 23 Prozent weniger als Männer, in Ostdeutschland zirka 10 Prozent. An dieser Lücke hat sich in Westdeutschland in den letzten 50 Jahren wenig geändert.

Für das geringere Verdienstniveau der Frauen verantwortlich sind hauptsächlich folgende Faktoren.

• Frauen sind häufiger in niedriger bewerteten Berufs- und Tätigkeitspositionen als Männer,
• sie arbeiten häufiger in Branchen mit niedrigerem Lohnniveau,
• sie haben oft weniger Berufsjahre als Männer,
• ihr angestiegenes Ausbildungsniveau schlägt sich noch nicht in einer höheren Entlohnung nieder
• sie arbeiten eher als Männer in Kleinunternehmen, in denen das Lohnniveau generell niedriger liegt
• sie arbeiten häufiger in Teilzeittätigkeiten, in denen die Aufstiegsmöglichkeiten geringer sind